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Reinhardswald

Der Reinhardswald grenzt unmittelbar an Reinhardshagen und ist mit 20.000 Hektar das größte zusammenhängende Waldgebiet Hessens. Der Hauptbestand des Waldes sind Buchen, Eichen (zum Teil 700 - 800 Jahre alt) und Fichten. Zeugen der Siedlungsgeschichte wie Glashütten, Grenzwälle, Eichelgärten, Hügelgräber, geben einen Einblick in die vergangenen Jahrhunderte. Im Reinhardswald finden sich vielfältige Spuren der langen Nutzung sowie der dadurch beeinflussten naturräumlichen Entwicklung. Unmittelbar auf dem Weg nach Hofgeismar liegt das Naturschutzgebiet "Urwald Sababurg". Dort hinterlassen bis zu 1000 Jahre alte Eichen einen imposanten Eindruck. In direkter Nachbarschaft liegt der Tierpark Sababurg.

Nicht weit von der Sababurg entfernt befindet sich der sog. Friedwald, einer der wenigen in Deutschland. Im 160 ha großen Waldgebiet gibt es keine Grabsteine, Kränze oder Kerzen. Wenn die herbstlichen Blätter der mächtigen alten Eichen fallen, werden sie selbst zum Grabschmuck. Die "Baumgräber" werden mit einer Buchstabenkombination kenntlich gemacht - auf Wunsch auch mit den Initialen des Verstorbenen auf einem kleinen „Täfelchen“. Die Asche wird am Fuß der Bäume vergraben, in einer Urne aus Karton oder aus Maisstärke. Spätestens nach drei Monaten hat sie sich aufgelöst und die Natur übernimmt die weitere Grabpflege.

Die Gemeinden mit Ihren Heimat- und Verkehrsvereinen, bieten rund um den Reinhardswald, bei Bedarf geführte Wanderungen an. Von Wanderparkplätzen sind noch einmal viele Wanderwege ausgeschildert. Schutzhütten und Aussichtspunkte auf das schöne Wesertal laden zum Verweilen und Natur genießen ein. Für Radwanderer stehen ausgearbeitete Strecken verschiedener Schwierigkeiten von zusammen mehr als 500 Km zur Verfügung. Den Reinhardswald „stören“ in seinem Zusammenhang keine größeren Bahnstrecken, Autobahnen oder Bundesstrassen. Dies ist die Garantie für ein besonders ruhiges Erholungsgebiet mit hohem Wildreichtum.

Viel Spaß beim Erkunden der Natur im Reinhardswald ...